Home 2007 2007: CH - SA (UL) Tagebuch 12. Tag: 4.07.2007 in Luxor, Agypten

12. Tag: 4.07.2007 in Luxor, Agypten

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Die gleiche Agentur, die von uns bei der Landung in Alexandria, October 6th und Luxor jeweils 500 US$ „Handling Charge" abgenommen hat, stellt auch heute einen Reiseführer für schlappe 160 US$ am Tag. Diese Hilfestellung kommt uns entgegen, wollen wir doch den letzten Tag in Ägypten möglichst effizient gestalten.
Vom Hotel fahren wir mit einem Taxi zur Tempelanlage von Karnak.

Diese besteht aus drei von Mauern umgebenen Bereichen. Herausragend unter den Ruinen sind der Tempel des Amun-Re mit seinen insgesamt zehn Pylonen, deren Breite bis zu 110 m beträgt und eine Höhe von bis zu 40 m besitzen sowie die grosse Säulenhalle, die von Sethos I. begonnen und von Ramses II. vollendet wurde.

Karnak1

Tempel von Ramses III

Der größte Bereich der Anlage ist der sogenannte Amun-Bezirk. Er umfasst eine Fläche von 530 x 510 x 510 x 700 m und beherbergt den großen Tempel des Amun-Re, den Tempel des Chons und ein kleines Heiligtum des Ptah.
Etwa 350 m südlich liegt ein Bereich von ungefähr 350 x 250 m, der den Tempel der Mut umfasst. Er war durch eine Sphingenallee mit dem Amun-Re-Tempel verbunden. Nördlich, direkt neben dem großen Bereich des Amun-Re befindet sich ein 151 x 155 m grosser Bereich mit einem Tempel des Month. Östlich des Amun-Bezirkes befand sich ein Aton-Heiligtum, das Gem-pa-Aton, das von Echnaton vermutlich im Jahr 6 seiner Regierung erbaut wurde. Nördlich des Amun-Re-Tempels wurde im 20. Jahrhundert die Weiße Kapelle Sesostris I., das älteste erhaltene Bauwerk der Anlage und die Alabasterkapellen aus wiedergefundenem Baumaterial rekonstruiert.

Obiilisk

Obilisk

Anfang des 21. Jahrhunderts wurde hier auch die Rote Kapelle der Hatschepsut wieder errichtet. In der Antike verband eine Strasse, die beidseitig von Widdersphingen gesäumt war, den Karnak-Tempel mit dem 2,5 km entfernten Luxor-Tempel. Wir sind beeindruckt von der Baukunst die vor tausenden vor Jahren hier praktiziert wurde. Schade nur dass die nachfahren dieser Hochkultur sowenig tun um den Zerfall zu verlangsamen und die Bauwerke für künftige Generationen zu erhalten.

LichtSchatten

Spiel von Licht und Schatten

 

Nach einem „Abschiedsessen" am Nil und einer kühlen Dusche, fallen wir todmüde in unsere Betten. Während Alain sofort in Tiefschlaf fällt, plane ich noch für 2 Stunden den morgigen Flug nach Saudi Arabien.

 

 


 

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